Dicker oder Dünner Stoff?

Hier sollte man bei der Auswahl nicht vorschnell handeln, denn die dicke des Stoffes hat einen gewichtigen Einfluss auf das funktionieren des gesamten Wärmehaushalts. Wird die Skiunterwäsche zu dick gewählt, schwitzt man mehr und fühlt sich nicht mehr wohl und es fühlt sich schnell kalt an.

 

Viele Hersteller wie Icebreaker geben inzwischen  die Dicke des Stoffs in Gramm pro Quadratmetern an. Ein leichter, also dünner Stoff, liegt meistens bei ca. 150 Gramm. Ganz dicke Stoffe liegen bei bis zu 280 Gramm pro Quadratmeter. Viele Hersteller haben 3 verschiedene Ausführungen im Angebot. Die ganz dünnen Varianten eignen sich aber eher für sehr Warme Skitage im Frühjahr, oder im Sommer auf dem Gletscher der Zugspitze.

 

Wer häufiger oder für einen längeren Skiurlaub verreist, sollte sich am besten mehrere Ausführungen anschaffen. So kann man sich an das aktuelle Wetter optimal anpassen und die wohlverdienten freien tage in volle Zügen genießen.

 

Wer sich für eine dickere Skiunterwäsche, also im Bereich von 280 Gramm entschieden hat, kann auch mal auf die 2. Lage verzichten. Durch den Wegfall der Isolierschicht hat man so ein viel freieres Gefühl und erhöht seine Beweglichkeit beim Skifahren deutlich. Vor allem für Skifahrer die sich gerne im Freestyle-Park ausprobieren ist das eine Interessante Option.

 

Tipp:

Bei dünnerer Skiunterwäsche hat man den Vorteil, dass man sich durch mehrere Lagen Isolierschicht (dünne Pullover) flexibler an das aktuelle Wetter anpassen kann. Wem es auf der Piste langsam zu Warm wird, kann am Lift einfach einen Pullover ausziehen und in den Rucksack stecken.