Kunst- oder Naturfaser

Hier Scheiden sich die Geister. Keine der beiden Fasern bietet für Skiunterwäsche mehr Vorteile als die andere. Deshalb ist diese Entscheidung meist eine persönliche. Im Nachfolgenden erklären wir dir genau wo eigentlich der Unterschied besteht und was man beim Kauf von Skiunterwäsche beachten muss, um die richtige Wahl zu treffen.

 

Kunstfaser

Schauen wir uns zuerst Skiunterwäsche aus Kunstfasern genauer an. Diese nehmen die Feuchtigkeit schnell auf und transportieren diese sehr gut durch das Gewebe nach außen. Das bedeutet das der Schweiß nicht lange im System verbleibt und schnell über die Schichten nach außen gelangen kann und dort verdampft. So wird die Feuchte von der Haut weg geleitet und man hat ein trockenes Gefühl im Skianzug.

 

Jedoch haben fast alle künstlich erzeugten Stoffe den Nachteil das Sie schnell anfangen unangenehm zu riechen. In hochwertigeren Produkten arbeiten die Hersteller deshalb Silberionen ein. Diese wirken antibakteriell und man fühlt sich auch am Abend auf der Hütte nach einem langen Skitag wohl.

 

Kunstfasern haben auch den Vorteil das sie um einiges elastischer sind als ihre natürlichen varianten. Dadurch liegen sie noch enger am Körper an und können Schweiß noch direkter aufnehmen.

 

Viele Hersteller setzen heute auch auf sogenannte Mischgewebe. Dabei wird auf einen Naturfaserstoff ein Stoff aus Kunstfaser angebracht. Dadurch werden die Vorteile beider Varianten kombiniert und man bleibt lange trocken.

 

Naturfaser

Bei Skiunterwäsche aus Naturfaser wird oft die Wolle des Merinoschafs verwendet. Diese ist seit Anfang der 90er ein gerne verwendeter Grundstoff, da er von Natur aus viele Vorteile mit sich bringt. Zu einen sind die einzelnen Fasern kleiner und verursachen somit kein unangenehmes Kratzgefühl auf der Haut, wie bei anderen Wollprodukten.

 

Die Naturfasern wirken auch ohne künstliche Behandlung antibakteriell und könne dadurch von Menschen mit einer Neigung zur Hautreizung gut getragen werden. Auch eine mögliche Textildermatitis (Hauterkrankung verursacht durch Synthetikfasern) kann so vermieden werden.

 

Skiunterwäsche aus Naturfasern trocknet zwar langsamer als Skiunterwäsche aus Kunstfaser, kann aber durch die feinen Faserstränge bis zu einem drittel seiner Masse an Feuchtigkeit aufnehmen. So hat man bei normalen Schwitzen immer noch das Gefühl trockener Kleidung.

 

Vereinzelt gibt es auch Skiunterwäsche aus Seide zu kaufen. Diese liegt zwar sehr angenehm am Körper an und transportiert den Schweiß schnell, aber man muss sich bewusst sein das dieses Kleidungsstück nur per Hand gewaschen werden kann und spezieller Pflege bedarf.

 

Fazit:

Wer auf nachhaltige Produkte Wert legt, oder leichter mal zu Hautproblemen neigt sollte definitiv auf Skiunterwäsche aus Naturfasern zurückgreifen.

 

Wenn dir wichtig ist das die Skiunterwäsche eng an der Haut liegt und nicht so leicht verrutscht, greif lieber zur Naturfaser.

 

 

 

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