Das Zwiebelprinzip - alt bewährt

Das Zwiebelprinzip ist in der Outdoor-Szene schon lange keine Neuheit mehr und dank dem treffenden Namen, kann sich hier auch jeder etwas darunter Vorstellen. Doch wie bei so vielen Dingen, steckt der Teufel im Detail. Erst wenn man das Prinzip hier richtig verstanden hat, kann man die richtige Kaufentscheidung treffen.

Das Zwiebelprinzip im Detail

1. Lage: Die Skiunterwäsche (Base Layer)

Sie liegt direkt auf der Haut. Hier ist ein ganz großes Augenmerk auf den Komfort und den Abtransport der Feuchtigkeit zu legen. Wichtig ist das die Funktionsunterwäsche die Feuchtigkeit gut aufnimmt und schnell an die nächste Schicht abgibt. Damit die Skiunterwäsche die Feuchtigkeit schnell aufnehmen kann ist es wichtig, dass sie eng am Körper anliegt und nicht locker runterhängt. Hier muss besonders auf die Passform geachtet werden.

 


 

2. Lage: Die Isolierschicht 

Sie sorgt dafür das die Wärme bei dir bleibt und es dir nicht kalt wird. Diese Lage muss auf jeden Fall durchlässig sein, um die Nässe weiter zu transportier. Deshalb ist die 2. Lage niemals Winddicht. Wenn die Feuchtigkeit hier abgestoppt wird seid ihr ganz schnell nassgeschwitzt und warm wird es euch dann so schnell sicher nicht mehr.

 

Profi Tipp:

Die 2. Lage kann auch aus mehreren Lagen bestehen. So kann man bei Sonnenschein am Lift schnell einen Pullover ausziehen und in den Rucksack packen.


 3. Lage: Der Wetterschutz

Er schützt euch, wenn das Wetter mal nicht so will wie ihr. Diese Lage muss Wind- und Wasserdicht sein, aber das nur in eine Richtung. Moderne Skijacken sind heutzutage atmungsaktiv und lassen die Feuchtigkeit auf der Oberfläche verdampfen ohne euch auszukühlen. Wenn euch zu warm ist und das Wetter trocken und nicht zu windig, kann mann diese Lage als erstes ausziehen. Aber Vorsicht: Das ist nur für geübte Skifahrer ratsam, denn bei einem Sturz seit ihr ohne die dritte Lage schnell nass und da hilf euch auch die beste Skiunterwäsche nicht mehr.